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VORZEITIGES „CHRISTKINDL“: GENEHMIGUNG SPORTINFRASTRUKTUR-FÖRDERUNG DURCH DEN STEIERMÄRKISCHEN LANDTAG

Copyright: Michael E. Tritscher
Wolke7Hoch2
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VORZEITIGES „CHRISTKINDL“: GENEHMIGUNG SPORTINFRASTRUKTUR-FÖRDERUNG DURCH DEN STEIERMÄRKISCHEN LANDTAG

Anlässlich seines Besuchs des FIS-Weltcups Nordische Kombination in Vertretung von unserem Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, hat mir Herr Landtagsabgeordneter ÖVP-Clubchef Karl Lackner bestätigt, dass der Steiermärkische Landtag in seiner Budgetsitzung am 12.12.2017 einen für die Ramsau ebenso wichtigen wie erfreulichen Beschluss gefasst hat. Der von Landeshauptmann Schützenhöfer eingebrachte Vorschlag, der Ramsau im Jahr 2018 zur Sanierung und Verbesserung unserer Sportinfrastruktur 1.100.000 Euro direkt aus dem Landesbudget zur Verfügung zu stellen, wurde vom Landtag genehmigt. Wichtig ist, dass es sich dabei um eine „außerordentliche“ Förderung handelt, die nicht über den für alle steirischen Gemeinden vorgesehenen „Bedarfszuweisungs-Topf“ abgewickelt wird. 

Nun, da der Landtagsbeschluss und somit das positive Ergebnis vorliegt, freue ich mich umso mehr, dass ich nun endlich detailliert über meine intensiven Bemühungen bzw. den Verlauf der letzten 18 Monate berichten kann. Ausgangspunkt war ein Gespräch mit Landesrat Dr. Buchmann im Juni 2016. Siegfried Steiner wurde daraufhin von mir beauftragt, das 2015 erst-erstellte Konzept für ein „Internationales Trainings- & Wettkampfzentrum für den Breiten- und Spitzensport in Ramsau am Dachstein“ in Abstimmung mit Luis Stadlober zu überarbeiten und zu aktualisieren. Bereits Anfang Juli 2016 wurde das überarbeitete Konzept, wie mit Landesrat Dr. Buchmann abgestimmt, an sein Büro übermittelt. Die zuständige Abteilung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung (Wirtschaft, Tourismus, Sport) hat uns daraufhin mitgeteilt, dass von Seiten des Tourismus-Ressorts eine maximale Förderquote von 20% vorgesehen sei, sofern eine Reihe von Bedingungen erfüllt wären. Von einem Förderansuchen an das Sport-Ressort unter der Leitung Herrn Landesrat Lang könne ebenfalls Abstand genommen werden, weil Sport-Infrastrukturmaßnahmen generell nicht mehr gefördert werden könnten. Uns wurde empfohlen, uns direkt an Landeshauptmann Schützenhöfer zu wenden, um allenfalls über die Gemeindeabteilung des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung eine positive Förderzusage zu erhalten. In einem sehr ausführlichen Brief an unseren Landeshauptmann Anfang September 2016, habe ich daraufhin um einen persönlichen Gesprächstermin gebeten, um für dieses drängende Thema eine positive Erledigung zu erreichen.

Am 24.10.2016 wurde ich von Herrn Landeshauptmann Schützenhöfer in der Grazer Burg zu einem sehr freundlichen und ausführlichen Gespräch empfangen, im Rahmen dessen ich die Dringlichkeit der geplanten Maßnahmen verdeutlichen konnte. Während des Gesprächs hat sich herausgestellt, dass Herr Landeshauptmann Schützenhöfer offenbar davon ausgegangen ist, dass die für den Beitritt zum Regionalverband „Schladming Dachstein“ in Aussicht gestellte „Prämie“ in der Höhe von 1.100.000 Euro ausbezahlt worden sei. Tatsächlich aber sind diese Mittel nie geflossen, weil der Beitritt zu „Schladming Dachstein“ einige Monate nach der damals vom Land Steiermark gesetzten Frist erfolgt ist (Anmerkung: siehe Gemeindezeitung Nr. 4/2015). Nachdem ich diese Situation aufklären konnte, hat unser Herr Landeshauptmann spontan geäußert, dass er sich dafür einsetzen würde, dass die damals in Aussicht gestellte Förderung – zweckgebunden für die Sanierung und den Ausbau der Sportinfrastruktur – doch noch zur Verfügung gestellt werden könnte. Landeshauptmann Schützenhöfer hat außerdem zum Ausdruck gebracht, dass durch den Ausbau der „Nordischen Infrastruktur“ in Eisenerz die Ramsau nicht konkurrenziert oder gar benachteiligt werden dürfe. Gleichzeitig hat er angemerkt, dass über die Medien kommunizierte „Zurufe“ speziell in diesem Zusammenhang wenig hilfreich seien und hat ausdrücklich um größtmögliche Diskretion während der Vorbereitungs- und Detailabstimmungs-Phase gebeten.

In Abstimmung mit den zuständigen Referenten der Landesregierung (Tourismus-Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl, die ich im Rahmen eines Ennstaler Kreises beim Almfrieden zuvor bereits persönlich kennenlernen durfte und Sport-Landesrat Anton Lang, der am vergangenen Wochenende sein Versprechen eingelöst hat, heuer „unseren“ Weltcup zu besuchen) wurde vom Büro des Landeshauptmannes und der Gemeindeabteilung des Landes „unsere“ Infrastruktur-Förderung bis zur „Beschluss-Reife“ durch den Landtag vorbereitet. Vom Büro des Landeshauptmannes wurde kürzlich angemerkt, dass die sehr gute Aufbereitung der Entscheidungsgrundlagen und die „höfliche Hartnäckigkeit“ von Seiten des Ramsauer Gemeindeamtes wichtige Erfolgsfaktoren waren. Vor wenigen Wochen konnte ich den Gemeinderat schließlich darüber informieren, dass ich vom Büro des Landeshauptmannes „grünes Licht“ erhalten habe, über die bevorstehende Förderung öffentlich sprechen zu dürfen. Dabei konnte ich auch bereits den 12.12.2017 als „Entscheidungs-Datum“ avisieren. Es freut mich sehr, dass sich die zahlreichen Briefe, die vielen Stunden an konzeptioneller Arbeit inkl.

Aufbereitung der finanziellen Aspekte, die vielen Telefonate und die persönlichen Vorsprachen auf „Beamten-Ebene“ nun im wahrsten Sinne des Wortes „ausgezahlt haben“. Auch auf diesem Wege ist es mir wichtig, Herrn Landeshauptmann Schützenhöfer sowie seinem Büro, Herrn Landesrat Dr. Buchmann und seiner Nachfolgerin Frau Landesrat MMag. Eibinger-Miedl und Herrn Landesrat Lang sowie den zuständigen Abteilungen beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung nochmals für ihr Wohlwollen und ihr Einstehen für die Interessen der Ramsau zu danken! Ich bin sehr froh, dass wir mit dem Land Steiermark einen zuverlässigen und leistungsfähigen Partner an der Seite wissen, der unsere Anliegen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten bestmöglich unterstützt und fördert. Nachdem nun die Berücksichtigung der Förderung im Landesbudget bestätigt ist, wird in den kommenden Wochen – koordiniert vom Leiter unseres Sportbüros, Dr. Luis Stadlober – die konkrete Feinplanung in Angriff genommen, sodass im Herbst 2018 nicht nur unser Schwimmbad sondern auch unsere Sprungschanze und unser Biathlon-Schießplatz „in neuem Glanz“ erstrahlen können. Gemeinsam mit der Neuverlegung des Kanals im Abschnitt „Ramsau Ort – Billa“ im kommenden Jahr wird auch die „Osterweiterung“ unserer Beschneiungsanlage durchgeführt werden.